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Charlotte Karner · Papierarbeiten

Aus dem lebendigen Umgang mit Papier, durch die Arbeit an Büchern und allen dazugehörigen Arbeitsschritten – Satz, Druck und Buchbinderei – hat sich eine Technik herausentwickelt, die ich Papierverschränkung (paper crossing) nenne. Dabei werden ganz-bleibende Bogen von farbigen Papieren durch Einschnitte und Verschränken zum gestaltenden Material. Ohne ein gedankliches Bildvorhaben zu verfolgen, entsteht durch dieses Vorgehen reine und räumliche Formgebung. Die beiden Seiten tragen gleichwertige Mitteilung aus nur einem Prozeß.

Die rechts abgebildeten Arbeiten sind eine Abfolge
 aus einer einzigen Papierverschränkung.

Im Aufsatz Tanz um die Mitte beschreibe ich eine Art der Papierverschränkungen, nämlich die um den Mittelpunkt.
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